Komplexannahmestelle 89 - Anstiftung Wende

Die Mauer muss weg

Kategorie: Grenzen-Los!

Beteiligte:

  • Szokolinski, Julia
  • Heibel, Toni
  • Winter, Marcus
  • Kalz, Sári

Ansprechperson: Walde, Theresia

Beschreibung:
Neubrandenburger Jugendliche im Alter von 18-23 Jahren kreieren innerhalb von 3 Monaten (März- Mai 2010) anhand der Ergebnisse einer Umfrage mit anderen Jugendlichen eine Mauer- eine bildhafte Graffiticollage, welche das Denken der Jubiläumskinder widerspiegelt.

"Träume - das hat doch nichts mit der DDR zu tun! "

Kategorie: Sinn-These!

Beteiligte:

  • Laasch, Stefanie
  • Dittberner, Kerstin
  • Scheffler, Cindy
  • Gielow, Franziska

Ansprechperson: Dittberner, Kerstin

Beschreibung:
Wir haben uns als Projektgruppe in Malchow mehr als zehn mal seit Oktober 2009 getroffen . Wir sind Azubis und lernen Kinderpflegerin in Malchow. Wir sind Steffi, Cindy ,Kerstin und Franzi, die als Kerngruppe am Projekt beteiligt sind. Christin , Anne, Jana, Lisa und Lena haben uns unterstützt. Wir wollten rausbekommen was uns mit unseren Eltern und deren Generation verbindet oder trennt, wenn wir über Träume und Wünsche als Zwanzigjährige in ihrer jeweiligen Zeit sprechen. Außerdem wollten wir erfahren, wie sie die DDR damals und heute einschätzen. Dabei haben wir die Antworten mit unseren Träumen und Hoffnungen verglichen.

Jahrgang 89 ? Willkommen in der Komplexannahmestelle

1989 : 2009 jährt sich die erste erfolgreiche Friedliche Revolution auf deutschem Boden, also die "Wende", zum zwanzigsten Mal. Vieles wird in diesem Jahr erzählt und berichtet, gedeutet oder auch verschwiegen...

Und ihr "Kinder der Wende" - kurz vor oder nach 1989 geboren, was heißt es heute für 20-Jährige (na gut 18 und 25-Jährige) seit 20 Jahren "wiedervereinigt" zu sein?

Was hat das mit euch zu tun?

Wir möchten euch "anstiften", das Thema "Wende" zu reflektieren - obwohl oder gerade weil ihr das Ereignis selbst nicht bewusst miterlebt habt. Welche Vorstellungen habt ihr von eurer Zukunft? Haben sich die Hoffnungen und Wünsche, die eure Eltern in die Wende gesteckt haben, erfüllt? Was hat dieses einschneidende historische Ereignis mit eurem Leben zu tun? Hat es überhaupt einen Einfluss?

Eine Bühne für euren Blick zurück nach vorn:

Wie leben junge Leute aus Ost und West heute zusammen? Welche Vorurteile, Berührungsängste, wunde Punkte und Wesenszüge schreibt der eine dem anderen zu? Und warum eigentlich? Mit welchem Recht? Wir möchten eure Meinungen, Sichtweisen, Bilder und Träume in einer großen Ausstellung zusammenführen und auf die Reise durch die Länder schicken. Die Ausstellung soll ab 2010 an vielen Orten in Ost und West gezeigt werden.

Wie könnt ihr euch am Projekt Anstiftung beteiligen?

Eure Ideen und Aktionen sind gefragt, setzt die Fragen an die Zukunft nach euren Vorstellungen um. Seid kreativ. Trefft euch in Gruppen um zu diskutieren, zu sammeln, zu schauspielern, zu erschaffen. Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Wie könnt ihr eure Projekte gestalten und einreichen?

Als Hilfestellung haben wir für euch Themenkomplexe (siehe Theke) erarbeitet, die euch helfen sollen, eure Ideen und Gedanken zum Thema "Wende", "Wiedervereinigung" und "Zukunft" in eine Projektidee zu verwandeln.

Ihr habt bereits ein Projekt? Und möchtet dieses ebenfalls einreichen? Gar kein Problem, meldet euch einfach über das Anmeldeformular an.

Und wozu macht ihr euch die Mühe?

Als Belohnung winkt euch nicht nur die finanzielle Unterstützung zur Umsetzung der Ideen, sondern auch die Teilnahme an einer Wanderausstellung mit eurem Projekt. Weiteres dazu erfahrt ihr unter Teilnahmebedingungen.

Der Wettbewerb "Anstiftung//Wende" und die daraus erwachsende Wanderausstellung sind Kernbestandteile des Projekts "Jubiläumskinder" - Die DDR und die friedliche Revolution im 'kulturellen Gedächtnis' der 1989 geborenen ostdeutschen Jugend. Das Projekt führt ARBEIT UND LEBEN in den Jahren 2009 und 2010 durch.

Das Projekt richtet sich an die Generation ‚89, die "Jubiläumskinder": was heißt es heute für 20–Jährige seit 20 Jahren "wiedervereinigt" zu sein? 1989 – das Jahr der friedlichen Revolution und des Mauerfalls- und herangewachsen ist eine erste Generation an jungen Deutschen, die 2009 auf ihr Verständnis eines gemeinsamen Deutschlands und des darin verankerten Wendepunkts der deutschen Geschichte zurückblickt.

Ziel des Projekts ist es, einer Verklärung und einem unreflektierten "kulturellen Gedächtnis" der SED Diktatur entgegen zu arbeiten. Wir wollen herausfinden, in welchen unterschiedlichen Lebensbereichen, z.B. im Alltag, in der Schule, in der Freizeit, in der Politik sich noch etwas von der DDR widerspiegelt, unbewusst weitergegeben wird, nicht kritisch hinterfragt wird. Was sagen uns Erinnerungsstücke? Was erzählen sie aus der Vergangenheit?

Um das herauszufinden, haben wir den Wettbewerb "Anstiftung//Wende" ausgeschrieben, mit dem Ziel Ausstellungsstücke für eine Wanderausstellung zu bekommen, die von den "Jubiläumskindern" selbst hergestellt werden.

Aber - wir sammeln nicht nur Ausstellungsstücke! Wir diskutieren diese Fragen, setzen uns mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander. Um das zu tun, bieten wir Projekttage an: Was wissen wir noch – 20 Jahre danach? Wie reagieren "Jubiläumskinder" auf die Vergangenheit?

Ausführliche Informationen zum Projekt gibt es hier.

Gefördert wird das Projekt von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur und von der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb).

Hüben-Drüben!

Eine Jugend in der DDR war ganz anders als eine Jugend in der BRD. Möchte man meinen. Aber kann das Aufwachsen im Sozialismus das allgemeine Gefühl des Jung- Seins wirklich so anders beeinflussen als das Aufwachsen im Kapitalismus? Wie haben Eure Eltern ihre Jugend erlebt? Was bedeutet Jungsein für Euch? Projekte zu diesem Themenkomplex sollen ein Ost- West Blick versuchen, dürfen Vergleiche wagen und Gegenteile behaupten. Es ist eure Jugend, oder?

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Grenzen-Los!

„Die Mauer muss weg“ skandierten die Demonstranten am Vorabend der Wende auf den Straßen. Aber ist „die Mauer“ tatsächlich weg, auch jetzt 20 Jahre später? Wieso sprechen Wissenschaftler und Beobachter immer wieder von „den Mauern in den Köpfen“? Welche „Mauern“, ob nun aus Stein und Beton oder aus Gedanken, trennen die Menschen heute? Was kann man erreichen, wenn man Mauern einreißt? In diesem Themenkomplex sollt ihr träumen, Grenzen buchstäblich überwinden. Was passiert, wenn plötzlich Mauern entstehen, wo vorher keine waren? Oder auch wenn Mauern plötzlich verschwinden? Was geschieht, wenn eine Mauer plötzlich nur Leinwand oder Requisite wird? Probiert es aus, reißt Mauern ein, irritiert durch euren Mauerbau und zeigt der Welt die „Mauern in ihren Köpfen“.

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Frei-Zeichen!

Umbruch, Aufbruch, Durchbruch. Das Lebensgefühl der Wende, die Hoffnung einer ganzen Generation bahnte sich ihren Weg durch die Schlagbäume, die Mauer fiel symbolträchtig, der Trabbi wurde zum Vehikel der Freiheit. Was glaubt ihr: Wäre die Friedliche Revolution ohne starke Symbole so erfolgreich gewesen? Was symbolisiert für euch die DDR? Was symbolisiert die Wende? Welche Symbole von früher kennt ihr? Welche Bedeutung haben sie heute? In diesem Themenkomplex könnt ihr die (Nach-)wirkung alter und neuer Symbole erproben, könnt sie umdeuten, andere Farben und ihre Wirkungen prüfen. Ihr sollt euch fragen, wie abhängig eine Gesellschaft von ihren Symbolen ist.

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Sinn-These!

Im Jahr 2009 ist plötzlich jeder daran interessiert, seine Meinung zum Thema DDR abzugeben, jeder will auf einmal genau gewusst haben, wie es damals war. Was war sie denn nun, die DDR? Ein soziales Paradies oder ein Überwachungsstaat? Wie werden die Geschichte und die persönlichen Geschichten heute erinnert? Gibt es ein spezifisches Geschichtsbewusstsein der ehemaligen DDR Bürger? Gibt es vielleicht gar eine „Generation DDR?“ Und wie viel Anteil habt ihr an dieser Generation? Projekte zu diesem Themenkomplex sollen recherchieren und die Wahrheit aufdecken. Ihr seid Detektive der Anekdoten eurer Eltern. Was glaubt ihr: Welche Werte eurer Eltern, die diese in der DDR erworben haben, beeinflussen euch heute noch? Was unterscheidet eure Weltsicht von der eurer Eltern? Welchen Anteil hat die Erziehung in der/durch die DDR an den möglichen Unterschieden?

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Einzel-Kämpfer!

„Neue Helden braucht das Land“. Aber tun es die alten nicht auch noch? Schließlich waren sie es, die den Stolz der Bevölkerung aufrecht erhielten und am Ende für den Umbruch sorgten. Welche Helden habt ihr, welche Idole hatte die Generation derjenigen, die die DDR noch aktiv erlebt haben? Was war mit der Herausbildung von Gemeinschaften abseits von FDJ und NVA? Welche Jugendbewegungen gab es damals, wem gehört ihr an? Glaubt ihr, dass diese Gruppen in der DDR überhaupt hätten existieren können? Wogegen oder Wofür sind diese Gruppen gewesen und welche Werte verfolgt ihr heute? Drückt eurer Selbst-Bewusstsein aus: malt, singt, führt auf, erschafft... zeigt der Welt, welchen Blick ihr auf den Einzelnen in der Gemeinschaft habt.

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Kontakt Formular

Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN e.V.
Robertstr. 5a
42107 Wuppertal

Verantwortlich: Theo W. Länge

Tel: 0202 -97 404 -0
Fax: 0202 -97 404 -20
E-Mail: bildung[at]arbeitundleben.de
Internet: www.arbeitundleben.de

Vertretungsberechtigter Vorstand BAK AL:

Dr. Dieter Eich (1. Vorsitzender)
Gundula Frieling (2. Vorsitzende)
Registergericht: Wuppertal
Register-Nummer: VR 4128
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß §10 Absatz 3 MDStV: Theo W. Länge

Verantwortlich für die Gestaltung des Wettbewerbs und der Ausstellung:

Udo Schmode

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Sachsen-Anhalt e.V.
Stresemannstraße 18/19
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 - 623495
Fax: 0391 - 623498 -0
E-Mail: schmode[at]arbeitundleben.org
Internet: www.arbeitundleben.org

Haftungshinweis:

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Design: Florian Klanten

Technische Umsetzung: Michael Scholl

Teilnahmebedingungen

Am Wettbewerb teilnehmen können (Altersgruppe von 18 bis 25 Jahre):

  • Einzelpersonen
  • Jugendgruppen
  • Projektgruppen

Die Ausstellungsstücke müssen eigenständig von den oben genannten Personen oder Gruppen erarbeitet, entwickelt, zusammengestellt sein.

Die Form der Ausstellungsstücke kann dabei frei gewählt werden. Die Spannbreite reicht von Skulpturen, Collagen, Sammlungen über Texte und Fotos bis hin zu Videoaufnahmen oder Theaterstücken.

Um am Wettbewerb teilzunehmen benötigen wir:

  • Entweder Online Anmeldung hier.
  • Oder Anmeldeformular (hier), Einverständniserklärung (hier) downloaden, ausfüllen und an die ARBEIT UND LEBEN Einrichtung in eurem Bundesland (Übersicht) schicken.
  • Euren Beitrag für den Wettbewerb!

Die Wettbewerbsbeiträge werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.

Eine Vorauswahl wird in den beteiligten Bundesländern getroffen.
Die dort prämierten Exponate gehen in die Wanderausstellung ein.

Einsendeschluss:

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2010.
Bis dahin müssen die vollständigen Unterlagen bei einer der oben genannten Adressen eingegangen sein. Es gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kontaktpersonen Übersicht

Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN e.V.
Robertstr. 5a
42107 Wuppertal
Tel.: 0202 97404-15
menke@arbeitundleben.de
www.arbeitundleben.de
Ansprechpartner: Barbara Menke

ARBEIT UND LEBEN Bildungsvereinigung Bremen e.V.
Bahnhofplatz 22-28
28195 Bremen
Tel.: 0421 96089-0
m.weule@aulbremen.de
www.aulbremen.de
Ansprechpartner: Manfred Weule

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Sachsen-Anhalt e.V.
Stresemannstr. 18/19
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 623495-70
schmode@arbeitundleben.org
www.arbeitundleben.org
Ansprechpartner: Udo Schmode

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V.
Könneritzstr. 3
01067 Dresden
Tel.: 0351-4265820
info@arbeitundleben.eu
www.arbeitundleben.eu
Ansprechpartnerin: Ulrike Stansch

ARBEIT UND LEBEN Landesarbeitsgemeinschaft
Thüringen e.V.

Auenstr. 54
99089 Erfurt
Tel.: 0361 56573-43
stephan.neuhausen@arbeitundleben-thueringen.de
www.arbeitundleben-thueringen.de
Ansprechpartner: Stephan Neuhausen

ARBEIT UND LEBEN Landesarbeitsgemeinschaft Berlin e.V. - Projektbüro Brandenburg
Keithstr. 1-3
10787 Berlin
Tel.: 030 2100066-20
flemmig@snafu.de
www.berlin.arbeitundleben.de
Ansprechpartner: Dr. Undine Flemmig

ARBEIT UND LEBEN Landesarbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Dr.-Külz-Str. 18
19053 Schwerin
Tel.: 0385 63832-90
kluger@arbeitundlebenmv.de
www.arbeitundlebenmv.de
Ansprechpartner: Björn Kluger

 

Anmeldung

Projektbeteiligte
Kontaktadresse
(Teilnahmebedingungen)

Am Projekt sind viele Institutionen und Personen beteiligt:

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN führt das Projekt mit den ARBEIT UND LEBEN Einrichtungen in Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und in Bremen gemeinsam durch (siehe Ansprechpartner).

ARBEIT UND LEBEN ist eine Bildungseinrichtung, die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und den Volkshochschulen getragen wird.

Wir bieten Seminare und Projekte im Bereich Jugend- und Erwachsenenbildung an. Unser Ziel ist es, dass durch Bildung möglichst viele Menschen die Chance haben, sich aktiv für die Gestaltung unserer Gesellschaft einzusetzen.

ARBEIT UND LEBEN ist mit 160 Organisationen auf der örtlichen Ebene, in den Bundesländern (ggf. hier link zu den beteiligten LAGen) und auf der Bundesebene vertreten.

Gefördert wird das Projekt in den Jahren 2009 und 2010 von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb)
(siehe Förderer).


Für Fragen und Anregungen stehen die folgenden Personen zu Verfügung:

Arbeit und Leben DGB/VHS

BPB - Bundeszentrale für politische Bildung

Bundesstiftung Aufarbeitung